Ich wurde hörend geboren und wuchs in Eugendorf bei Salzburg auf. Nach einer schweren Krankheit lag ich einen Monat im Koma – seither bin ich auf beiden Ohren taub.
Die Jahre danach waren von Isolation und Rückzug geprägt. Erst mit der Gebärdensprache und meiner Leidenschaft für Malerei fand ich wieder Wege, mit Menschen in Kontakt zu treten und neue Kraft zu schöpfen.
2008 wagte ich den Schritt zum Cochlea-Implantat, 2010 folgte das zweite. Damit lernte ich das Hören neu – und entdeckte sogar die Musik wieder.
Heute lebe ich in drei Welten: hörend, gebärdend und CI-hörend. Diese Erfahrungen haben mein Leben bereichert und mir gezeigt:
In jeder Situation gibt es einen Weg – man muss ihn nur sehen.